Anlageentscheidungen 2026: So finden Sparer die richtige Balance zwischen Rendite und Risiko
Rendite, Risiko und Verfügbarkeit richtig austarieren
Wer Geld zur Seite legen kann, steht vor einer komplexen Frage: Sollen jetzt Aktien, Fonds, Gold oder Immobilien den Vorrang haben und wie viel Risiko ist zum aktuellen Zeitpunkt vertretbar
Der Vermögensverwalter und Altersvorsorgeexperte Professor Olaf Stotz von der Frankfurt School of Finance and Management erläutert in der F.A.Z.-Veranstaltungsreihe Wissenschaft im Dialog praxisnahe Kriterien, mit denen Anleger ihre Strategie überprüfen können. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 15. Januar, in Frankfurt statt und richtet sich an Privatanleger, die ihr Vermögen langfristig sichern oder gezielt vermehren wollen.
Stotz betont, dass es keinen universellen Fahrplan gibt. Entscheidend seien Anlagehorizont, persönliche Risikotoleranz und die Frage der Liquidität. Kurzfristige Spekulation auf hohe Gewinne erfordert Glück und belastbare Nerven, langfristiges Vermögensaufbau hingegen profitiert von Diversifikation und Kostenbewusstsein.
- Zeithorizont beachten: Je länger der Anlagehorizont, desto eher lohnen sich Aktien und breit gestreute Fonds.
- Risikostreuung: Mischung aus Aktien, Anleihen und realen Werten wie Immobilien reduziert Schwankungen.
- Liquidität sichern: Notgroschen vor riskanten Anlagen bereitstellen, um Zwangsverkäufe zu vermeiden.
- Kosten minimieren: Gebühren und Steuern können Renditen über Jahre stark schmälern.
Die Gesprächspartner in der Reihe sind die Polytechnische Gesellschaft, der Kunstgewerbeverein Frankfurt und die F.A.Z.-Vorteilswelt. Besucher erhalten fundierte Orientierung, nicht zuletzt durch konkrete Beispielrechnungen und praxisnahe Hinweise zur Altersvorsorge.
Wer sich entscheidungsunsicher fühlt, kann die Veranstaltung als Anlass nehmen, die eigene Anlagestrategie systematisch zu prüfen und gegebenenfalls professionellen Rat einzuholen.

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